IBW Dr. Irretier
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VAKUUMÖFEN

Ein- oder Mehrkammer-Vakuumhärteöfen mit und ohne Hochdruck-Gasabschreckung, oder mit Ölabschreckung zum Glühen, Härten, Vergüten, Niederdruckaufkohlen, Nitrieren, Löten oder Entbindern/Sintern.


Zweikammer - Vakuumofen


Sämtliche Vakuumöfen sind für höchste Ansprüche in Bezug auf Genauigkeit und Reproduzierbarkeit entwickelt worden, d.h.:

  • Ofenklasse A gem. DIN 17052-1
  • Luft- und Raumfahrtzertifiziert nach DIN 65570
  • NADCA Empfehlung 207-97


Einkammer-Vakuumofen



Anwendungsbereiche:

  • Temperaturen bis 2800°C
  • Nutzraumabmessungen bis 2000 mm x 2000 mm (Ø x H)
  • Vakuum bis 10-7mbar
  • Hochdruchgasabschrecken bis 20 bar
  • Sintern bis 100 bar, Unterdruckentbindern
  • Heißisostatisches Pressen bis 200 bar


Vakuum-Sinterofen



Vorteile Vakuumöfen:

  • Optimierte Temperaturhomogenität
  • Homogene Abschreckwirkung beim Vakuumhärten 
  • geringer Verzug beim Vakuumhärten
  • konvektive Erwärmung zur Prozesszeitverkürzung
  • Wechselkühlung beim Gasabschrecken 
  • Hochleistungsturbine mit variabler Drehzahl zum Gasabschrecken
  • Warmbadsimulation
  • Hoher Wirkungsgrad
  • CFC-Auskleidung und Graphitfilzisolierung
  • Molybdänbeheizung/Wolframbeheizung
  • Wartungsfreundliche Vakuumöfen
  • Optimierte Gasströmungen im Vakuumofen 
  • Teildruckbegasung für den Hochtemperaturbereich


Vakuum - Lötofen



Vakuumhärten mit oder ohne Niederdruckaufkohlung von Serienteilen (u.a. Bodycote, Bosch, Ford, GM, LUK, VW) unter höchster Produktivität wird in vollautomatischen und modular aufgebauten Mehrkammer - Vakuumanlagen (ICBP ® -Prinzip) mit Gasabschreckung oder Ölabschreckung durchgeführt.





Entsprechend den Kapazitäten können ICBP - Vakuumhärteanlagen an die aktuelle Anforderung angepasst werden.








 
Härterei-Technische Mitteilung 2008_Vakuumofen_VH.pdf




PLASMANITRIERÖFEN, PULS-PLASMA-NITRIERANLAGEN

PLASNIT® und PLASOX® - Plasmanitrieren in einer Atmosphäre aus Stickstoff und Wasserstoff und der Beimischung unterschiedlicher Gase erzeugt Bauteile mit hoher Randschichthärte, Verschleißwiderstand und Korrosionsbeständigkeit.


Plasmanitrieren



Moderne Plasmanitrieranlagen werden als Einzelanlagen, Haubenofenanlagen, Großraumanlagen oder Doppelbodenanlagen ausgeführt und zeichnen sich durch mehrzonen Heiz- und Kühlsystem, Trennverstärker zur Temperaturmessung am Werkstück, optimale Temperaturhomogenität innerhalb der Charge und vollautomatische Rezepterstellung und -verwaltung aus.


Plasmanitrieren Anlage



Vorteile Plasmanitrieren:

  • Einfaches, effizientes und partielles Plasmanitrieren
  • Höchste Reproduzierbarkeit durch Plasmanitrieren
  • Verzugsfreie Wärmebehandlung durch Plasmanitrieren
  • Gleichmäßige Schichtdickenverteilung durch Plasmanitrieren
  • Glatte Oberflächen, kein Nachbearbeiten beim Plasmanitrieren notwendig
  • Niedriger Reibungskoeffizient
  • Variabler, absolut reproduzierbarer Schichtaufbau durch Plasmanitrieren
  • Plasmanitrieren bei allen Stählen und Titanlegierungen anwendbar
  • Beste Verschleiß- und Korrosionsbeständigkeit durch Plasmanitrieren
  • Bediener- und umweltfreundlich
  • Niedertemperaturbehandlung möglich (ab 350° C)


Anwednungen Plasmanitrieren:

  • Kurbelwellen, Nockenwellen, Exzenterwellen, Extruderschnecken
  • Zahnräder, Synchronringe, Verzahnungsteile, Lamellenträger
  • Werkzeuge, Presswerkzeuge, Gesenken, Werkzeughalter, Sägeblätter
  • Ventile, Zylinder, Kolbenstangen, Pleuel, Kupplungsfedern, Tellerfedern
  • Aluminiumdruckgussformen




HARTSTOFFBESCHICHTUNGSANLAGEN PA-CVD:

PLASTIT® Beschichtungen werden in Heißwand-Vakuumöfen mit präziser Temperaturführung durchgeführt. Die Ausgangsgase Stickstoff, Wasserstoff, Argon, Methan sowie TiCl4, BCl3, AlCl3 werden definiert in den Vakuumofen eingebracht und dort durch eine gepulste Glimmentladung aktiviert.

Hartstoffbeschichtung PACVD


Die durch das Plasma bedingten chemischen Reaktionen finden bereits bei 480°C statt (PA-CVD), wodurch sich ein entscheidender Vorteil gegenüber der herkömmlichen Methode zur Hartstoffbeschichtung mittels CVD (Chemical Vapour Deposition) Verfahren bei 1000°C ergibt.

Hartstoffschichten - PLASTIT® Schichten weisen eine äußerst feine Kristallstruktur auf, sind sie den wesentlich gröber strukturierten PVD (Physical Vapour Deposition) Schichten in Duktilität und in der Unterdrückung von Rissausbreitung überlegen. Nach dem PA-CVD (Plasma Assisted Chemical Vapour Depsotion) Verfahren werden u.a. auch titanbasierte Hartstoffschichten abgeschieden.


Vorteile Hartstoffbeschichtung:

  • Steigerung der Lebensdauer von Werkzeugen durch PA-CVD 
  • Verminderung von abrasivem Verschleiß durch PA-CVD 
  • Erhöhte Korrosionsbeständigkeit durch PA-CVD 
  • Verringerung von Klebeneigung durch PA-CVD 
  • Bessere Entformbarkeit durch PA-CVD
  • Reduktion von Trennmittel durch PA-CVD
  • Erhöhung der Schusszahl durch PA-CVD


Anwendungen Hartstoffbeschichtung:

  • Aluminium- /Magnesiumdruckguss (Warmarbeitsstahl)
  • Aluminiumstrangpressen (Warmarbeitsstahl)
  • Umformung von Stahlblech (Kaltarbeitsstähle)
  • Schneidwerkzeuge (HSS Stahl, Hartmetall)
  • Extrusions- und Spritzgusswerkzeuge